Instandsetzung
Grindelhof Horgenberg

Horgen

3112 10 Wiederbelebung Hof

Der Weiler Grindel liegt auf einem kleinen Plateau südlich des Horgenberg-Weihers. Er besteht aus dem Hauptwohnhaus, dem zurückversetzten Nebengebäude, einer grossen Scheune und einigen kleinen Nebenbauten. Die Gebäude sind bemerkenswerte Zeugen ländlicher Baukultur aus dem ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert. Sie bilden ein gewachsenes Hofensemble, das die typische Struktur eines Kleinweilers jener Epoche widerspiegelt. Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Ausbau und der Instandsetzung der beiden kommunal eingestuften Objekte und zeigt Massnahmen auf, die eine zeitgemässe Nutzung unter Wahrung der historischen Substanz ermöglichen.

  • 3112 01 Schwarzplan
  • 3112 02 Orthofoto
  • 3112 03 Situation
  • 3112 04 Ansicht Sued
  • 3112 05 Ansicht West
  • 3112 06 Wiederherstellung Grindelhof
  • 3112 07 Zusatzwohnung in Scheune
  • 3112 08 Maximale Wohnungsanzahl
  • 3112 09 Variantenuebersicht
  • 3112 10 Wiederbelebung Hof
  • 3112 11 Erdgeschoss Entwurf Variante 1 Kopie
  • 3112 12 Obergeschoss Entwurf Variante 1
  • 3112 13 Dachgeschoss Entwurf Variante 1

Im Rahmen der Studie zur Instandsetzung des Hofensembles wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Bauten sinnvoll erneuert und zeitgemäss genutzt werden können. Die Variante 1 «Wiederherstellung Grindelhof» sieht den Rückbau der bestehenden Garage vor, um den gepflasterten Innenhof wiederherzustellen. Die Scheune wird zur Parkierung der Autos umgenutzt und die bisher leeren Dachräume der Wohnhäuser werden zu Wohnraum ausgebaut. Die Variante 2 «Zusatzwohnung in der Scheune» konzentriert sich auf die Umnutzung der angebauten Scheune zu Wohnraum, während die Garage erhalten bleibt und der Innenhof befahrbar ist. Die Variante 3 «Maximale Wohnungsanzahl» zielt auf eine möglichst optimale Ausnutzung aller Nutzflächen ab. Durch den Teilrückbau der Garage entsteht ein grosszügiger, begrünter Innenhof mit überdachtem Veloabstellplatz.

Derzeit wird die Schutzabklärung mit der Denkmalpflege des Kantons Zürich erstellt. Zusammen mit den Projektideen der Variante 1 soll daraus ein zukunftsfähiges Bauprojekt entwickelt werden.